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Begriffe erklärt

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Im Freifunk-Jargon gibt notwendigerweise einige technischen Begriffe, die den Neueinsteiger verwirren können. Hier sind einige davon aufgelistet.

Access-Point

Ein Access-Point ist ein beliebiges Gerät, welches WLAN anbietet.
Im Freifunk-Netz ist es möglich, Knoten ohne Freifunk-Firmware aufzustellen.
Dies hat besonders im Outdoor-Bereich und bei stark genutzten Standorten Vorteile, benötigt aber einen aufwändigeren Aufbau und richtet sich an erfahrene Freifunker.

bricken

Ein Router ist gebrickt, wenn ein Fehler beim Installieren der Firmware durch unsachgemäße Handhabung oder eine nicht zum Router passende Firmwareversion entstanden ist, und dieser sich nicht mehr ansprechen lässt. Er verhält sich dann wie ein überteuerter Ziegelstein („brick“). Leider ist es dann relativ aufwändig, diesen Router wieder lauffähig zu machen. Bitte wende dich doch an die Mailingliste, ob dir jemand in der Nähe helfen kann.

Firmware

Eine Firmware ist das Betriebssystem für kleine Geräte wie zum Beispiel Router. Mit einer speziellen Firmware wird der Freifunk ermöglicht. Jedoch hat nicht jeder Hersteller von Heimroutern ein Interesse daran, dass die Kunden eine eigene Firmware aufspielen können, und darum kann man nicht mit jedem Router Freifunk betreiben.

flashen

Das Wort flashen steht für den Prozess, eine passende Firmware auf einen dazu passenden Router zu übertragen. Dazu benötigt man in der Regel einen Computer, der mit einem Netzwerkkabel mit dem Router verbunden ist. Wie das genau geht, steht hier.

Knoten

Ein Knoten ist ein Gerät im Freifunk-Netz welches die Endanwender mit Internet versorgt. Meist geschieht dies via WLAN.
Wir sprechen dann von einem Freifunk-Router oder einem AccessPoint.

Peer

Ein Peer ist ein Teilnehmer in der Wolke. Der Name Peer bedeutet „Gleichgestellter“. Das bedeutet, dass kein Teilnehmer des Freifunk-Netzes Sonderrechte hat, sondern jeder die gleichen Rechte im Netz hat.

Router

Ein Router ist ein Gerät, das im Heimbetrieb den Zugang zum Internet ermöglicht. Wenn man das Freifunk-Netz vergrößern will, braucht man einen speziellen Router, auf den man eine spezielle Firmware aufspielt. Für den Freifunk geeignete Router gibt es schon für um die 25 Euro.

Tunnel

Ein Tunnel (oder auch VPN) erlaubt es, Netze transparent über das Internet zu verbinden, d.h. ohne dass die Netzteilnehmer merken, dass die Daten über das Internet fließen. Das ermöglicht es, kleine Wolken in einem abgelegenen Teil der Stadt trotzdem an Diensten im großen Freifunknetz teilhaben zu lassen. Tunnel werden auch dazu genutzt, den Datenstrom über ein Land zu leiten, in dem die Störerhaftung nicht gilt, um sich rechtlich abzusichern.

WAN-Port

Der WAN-Port ist ein meist besonders hervorgehobener (farblich und/oder durch Aufschrift „WAN“) Anschluss am Freifunk-Router. Wenn man den Router über diesen Anschluss mit einem Netzwerkkabel mit dem Internet verbindet, sollte er automatisch zu einer Queen werden, und alle Freifunk-Nutzer in Reichweite können sich über Zugang zum Internet freuen. Dazu musst du diesen Port am Router genau so mit deinem Heimnetz verbinden, wie du einen Rechner verbinden würdest.

Wolke

Die Wolke (auch „Cloud„) ist der Zusammenschluss von mehreren Peers zu einem Freifunk-Netzwerk. Normalerweise sind dies nur die lokalen Knoten in Reichweite, jedoch werden manchmal mehrere Einzelwolken über Tunnel durch das Internet zu einer Gesamtwolke verbunden, auch wenn sie geographisch weit auseinander liegen können.

… to be continued …